Samstag, 26. März 2016

Bis auf's Blut - die Wendywelt im Internet

Man sollte meinen, das Reitervolk verbindet eine gemeinsame Leidenschaft: Pferde. Sie reiten zusammen, freuen sich über ihre erreichten Ziele, über das Wiehern ihrer geliebten Vierbeiner und lachen gemeinsam über ihre Fehler die sie machen.

Doch schon als Kind habe ich gelernt, dass das ein großer Irrtum ist. Wenn es um Pferde geht, hört der Spaß auf. Aber ganz schnell.

Fehler machen ist hier schlichtweg ein No-Go. Dann sollte man sich lieber ein Schaukelpferd zulegen, vom Tierschutz angezeigt werden und sich nie wieder einem Pferd auf 100 Meter nähern.

Nicht das zu machen, was der "gemeine Pöbel" anhand neuerster Studien zum Thema Biomechanik empfiehlt, grenzt an puren Egoismus und Tierquälerei. Da wird dann auch gerne der Vergleich zu Kinderschändern oder Frauen-Verkloppern gebracht.

Ich bin selber ein Pfedemensch, gebe mir schrecklich viel Mühe alles richtig zu machen und mach trotzdem ganz viele Fehler. Meinem Pferd geht es (soweit ich das beurteilen kann) gut. Es spielt, arbeitet mit, bekommt gut zu essen und sieht regelmäßig Trainer, Sattler, Hufschmied, Tierarzt. Ich habe eine super Reitbeteiligung und wir sorgen uns darum unser Pferd gesund zu erhalten.

In meinem Stall gibt es relativ viel Akzeptanz untereinander. Es wird wenig gelästert und gezickt und die meiste Zeit freuen wir uns einfach an unserer gemeinsamen Leidenschaft.

Davon ermutigt habe ich zwei Comics gemalt:




Ich war inspiriert von einer Illustratorin die solche Bilder zum Thema Feminismus und Emanzipation gemalt hat.
Der wesentliche Unterschied zu ihren Bildern ist der, dass es im Feminismus um den eigenen Körper geht.
In meinen Comics geht es ja zusätzlich noch um das Lebewesen Pferd.


Die Aussage in meinen beiden Comics ist die selbe:
Bleibe bei Dir. Höre auf Dein Bauchgefühl. Du musst nicht perfekt sein um glücklich zu sein. Akzeptiere Dich selbst und andere.

Diese Bilder habe ich in einer kritik- und diskussionfreudigen Facebookgruppe gepostet. Die Reaktion darauf überrascht mich immer noch.

Es wird den beiden gemalten Mädchen unterstellt, dass sie Egoisten sind. Dass sie sich nicht weiterbilden und gar nicht versuchen, es besser zu machen. Dass sie sich nicht für ihre Pferde interessieren.

Maria wird mit einem Mann verglichen der junge Mädchen begrabscht.
Saskia solle doch gefälligst Unterricht nehmen.

Und überhaupt und außerdem! Beide Mädchen sollten am besten nicht mehr reiten!

Mich persönlich treffen diese Kritiken nicht. Sind es doch Kritiken an fiktiven, gemalten Mädchen.

Doch das Wissen wie wenig Akzeptanz und Nächstenliebe unter dem Reitervolk herrscht erschreckt mich. Wie stark jeder bemüht ist, andere Reiter auf ihre Fehler hinzuweisen und sie zu belehren. Wie sie sich gegenseitig bis auf's Blut bekämpfen, der festen Überzeugung dass sie genau wissen, wie man es denn richtig macht.

Dabei weiß niemand wie alt Marias Pferd ist, wie oft Saskia Unterricht nimmt, wie gut oder schlecht gepflegt ihre Pferde sind. Es wird einfach vom allerschlimmsten ausgegangen.


Ich wünschte, dieser wunderbare Frieden den ich in meinem Reitstall erlebe, würde sich auf andere Pferdemenschen übertragen.

Eint uns doch alle die selbe Leidenschaft.


-Ingamie-




50 Kommentare:

  1. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  2. Nein, Saskia, ein Pferd das so geritten wird kommt nicht von selbst hinter die Senkrechte und würde vor allem nicht freiwillig sehr lange da bleiben.
    Pferde die mal eben hinter die Senkrechte kommen sollten korrigiert, und dort nicht festgehalten werden, denn sie sind NICHT glücklich, weil dieses Reiten ihnen Probleme verursacht, da helfen auch die farblich abgestimmten Bandagen nicht.
    VIelleicht solltest Du dich etwas mehr mit der Biomechanik und der Sportphysiologie des Pferdes auseinandenrsetzen und einen guten TRainer suchen, der Dir das erklären kann, und der dir hilft das Pferd so zu reiten, dass ihm das Gerittenwerden gut tut und nicht das Gegenteil passiert. Er kann DIr auch fühlen lassen wann das Pferd sich im RÜcken blockiert, und wann es schwingend gehen kann, und das kann es nicht, wenn DU es weiter so reiten würdest. VIelleicht verstehst Du dann, dass es Sinn macht dem Pferd zu helfen mit Halslänge über den Rücken gehen zu können, was zugegebenerweise nicht immer leicht ist. und obwohl das auch viele Sportreiter die sehr bekannt sind trotzdem so machen.
    VIelleicht verstehst Du dann auch, wenn DU gefühlt hast, was es bedeutet auf einem gut über den Rücken gehenden Pferd sitzen zu können, dass manche der Topreiter dieses Gefühl nicht haben, aber trotzdem gewinnen können. Das ist zwar nicht logisch, ist aber leider so. Du kannst DIch dann entscheiden, ob Du ein gutes Gefühl unter dem Hintern und ein zufriedenes Pferd haben möchtest oder.......
    Es gibt auch gute Bücher darÜber und es gibt inzwischen auch wissenschaftliche Studien die, wenn Du Dir die Mühe machst sie zu lesen, zeigen , dass Dein Pferd eben nicht glücklich ist, wenn Du so weitermachst.
    Versuche Dir das BITTE nicht mit so fadenscheinigen Argumenten schön zu reden. Vor allem nicht damit dass Du nur DU selbst bleiben musst. Leider ist der Mensch auf dem Pferd nicht "er selbst" da er instinktiv sehr viel falsch machen würde, was er mühsam umlernen muss, wenn er gut reiten will.
    Ja, es IST schwer gut und Pferdeschonend zu reiten, es ist konfrontierend, und man kann dabei nicht permanent glücklich sein aber es zahlt sich aus. Für die Momente in denen man fühlt dass das Pferd und man selbst eins werden in der Bewegung die das Pferd ebenso geniessen kann wie man selbst.
    Wenn das Pferd so tief und hinter der Senkrechten geritten wird, kann es das leider nicht. Und das sollte Dir niemand, und vor allem Du Dir nicht selbst schönreden.

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    1. Liebe Ulrike
      Ich rede hier gar nichts schön. Du redest es schlichtweg schlecht.
      In keinen meiner Bilder steht etwas davon, dass es die Mädchen nicht interessiert, ob es ihrem Pferd gut geht oder nicht.
      Es steht dort nicht, dass Saskia gerne ihr Pferd mit Gewalt hinter die Senkrechte zerrt oder dass Maria ihr Pferd täglich stundenlang ohne jegliche Gymnastizierung sie durch die Gegend schleppen muss.
      Das ist deine ganz persönliche Interpretation.
      Du hast die Wahl. Du kannst auch liebevolle, behutsame und bemühte Menschen hinter den fiktiven Mädchen sehen.

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    2. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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    3. Es steht da : "Reite wie es DIR gefällt"und gezeichnet ist eindeutig ein Pferd das AKTIV in Rollkurposition gehalten wird. Da gibt es wenig INterpretationsspielraum. Und darauf habe ich reagiert. Da ich aber selbst nicht unterstelle, dass Saskia genau weiss was sie da eigentlich tut und das Pferd absichtlich quält erkläre ich es ihr.

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    4. Also mir kommt das ganze hier vor, als sollte bewusst genau die Reaktion initiiert werden, die hier vorherrscht...und wir alle fallen darauf herein und argumentieren, weil wir glauben, dass Argumente gefragt seien.
      Nachdem ich mich von den Bildern emotional gelöst habe und den Threat nochmal als ganzes betrachtet habe, ist mir aufgefallen, dass es der Diskussion an dieser Stelle gar nicht bedarf!
      Fakt ist: Es wird eine Momentaufnahme zur Diskussion (Bewertung) aktiv in den Raum gestellt. Diese zeigt eine negative Situation (Rollkur). Nachdem sich dann die Mehrheit der verantwortungsbewussten Reiter entsprechend empört zeigt, heißt es “ätsch bätsch, das ist ja nur eine nicht repräsentative Momentaufnahme“ und jetzt habe ich euch bewiesen, dass ihr mit eurem Anspruch unrecht nicht zu ignorieren, genau das Gegenteil für den Schwachen bewirkt und zudem noch die eigentlichen Aggressoren seid!
      Mund halten und wegsehen kann nicht das Ergebnis sein! Wohl aber eine halbwegs intelligente und faire Darstellung des Sachverhalts, zu dem man die Meinungen anderer in Erfahrung bringen möchte (nichts anderes ist ein öffentlicher Post!). Das heißt, hier stimmen Reizauslöser und Reaktion überein! Der Verfasser hat nur die Grundlagen der Kommunikation nicht verstanden, bzw. das Grundsystem der Vermittlung von Informationen nicht verinnerlicht.
      Er zeichnet den Himmel und die Spitze eines Eisberges auf ein kariertes Blatt und kritisiert die Leser dafür, dass sie bei ihrer Bildbetrachtung nicht auf das Verhältnis seiner unter Wasser liegenden Masse (ach so - da das sollte das Bild eigentlich vermitteln...) zu dem auf der Zeichnung dargestellten Teil eingehen! Man legt in der Stochastik eindeutige Werte zugrunde, um folgerichtige Ergebnisse zu erhalten! So und nicht anders funktioniert ja auch jede Marktforschung: repräsentative Motive ergeben repräsentative Antworten!
      Also seien wir beruhigt...wir reagieren vollkommen adäquat! ;-)

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  3. Wenn das Pferd so wichtig ist, warum ist dann das "DIR" groß? Sollte es nicht heißen, was deinem Pferd gefällt?

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    1. Sehr gut! Das trifft den Kern der Sache! Denn verantwortungsvolles Handeln wird allzu häufig aufgrund der Disbalance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des “Schutzbefohlenen“ ausgehebelt!

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    2. Sehr gut! Das trifft den Kern der Sache! Denn verantwortungsvolles Handeln wird allzu häufig aufgrund der Disbalance zwischen den eigenen Bedürfnissen und denen des “Schutzbefohlenen“ ausgehebelt!

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  4. Wenn das Pferd so wichtig ist, warum ist dann das "DIR" groß? Sollte es nicht heißen, was deinem Pferd gefällt?

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    1. Ja, vielleicht sollte es anders heißen. Ich habe die Worte bewusst so gewählt :) Denn ich unterstelle keinem der fiktiven Mädchen, dass es ihnen gefällt, ein Pferd zu quälen. Sondern dass es ihnen gefällt, Zeit mit ihren Pferden zu verbringen.

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  5. Sind die Pferde in eurem Stall auch glücklich? Und vor allem langfristig gesund? Darum geht es doch am Ende.
    Pferde sind nicht von lieben Gott geschaffen worden, damit wir sie reiten. Wenn wir es nun trotzdem tun wollen, müssen wir dies so Pferde-freundlich wie möglich tun. Und das ist nunmal harte Arbeit für Hirn und Körper des Reiters und nicht immer angenehm für uns selbst.
    Meiner Ansicht nach reiten die Mehrheit der Reiter nicht Pferde-freundlich genug und die Mädels auf deinen Bildern gehören eindeutig dazu. Ich bin mir sicher dass ein so gerittenes Pferd nicht gesund und glücklich sein kann. Deshalb finde ich die Comics nicht ok.

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    1. Danke für deine Meinung :) Ich möchte nicht anhand eines Momentes oder Bildes darüber urteilen ob ein Pferd glücklich ist oder nicht. Das steht mir in meinen Augen gar nicht zu :)

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  6. Ich verstehe Deine Intention. Aber wenn es um Nutztiere geht, finde ich es auch nicht ok., so zu handeln wie man gerade persönlich möchte. Es ist NICHT ok., Fehler zu machen, die zu Lasten des Tieres gehen. Fehler passieren, klar, aber sie sollten nicht zum persönlichen Stil erhoben und generalentschuldigt werden.

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    1. Ja, es gibt sicher Fehler die sollten auf keinen Fall gemacht werden. Wenn wir uns aber in die Realität begeben, passieren diese Fehler. Und niemand sollte dafür gesteinigt werden, wenn ihm diese unterlaufen. Niemand unterstellt den beiden fiktiven Mädchen einen persönlichen Stil. Es sind lediglich Momentaufnahmen :)

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    2. Bei Zeichnungen gibt es keine Momentaufnahmen.

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  7. Die Intention ist lobenswert (weniger Kritik, mehr Harmonie in den reitställen).Das gewahlte Mittel bewirkt jedoch das genaue Gegenteil: Polarisierung. Warum nicht nur verschiedene Reitweisen darstellen,ohne in die Extreme zu gehen? Implizit reiten also alle dressurreiter rollkur während alle freizeitreiter senkrücken und Hirschhals fördern. Das ist falsch.
    Auch die Aussage, dass die Pferde trotz falscher gymnastizierung glücklich sind,ist falsch.
    Bitte Bilder überarbeiten und weitere polarisierung vermeiden.

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    1. Ich polarisiere so viel, wie es mir gefällt :D Und dass ich polarisiere liegt denke ich nicht an mir - sondern an der Interpretation des jeweiligen Betrachters.
      Ich schreibe nirgends, dass Dressurreiter die Rollkur fördern und die Freizeitreiter den Hirschhals.
      Dein Engagement in Ehren ;)

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  8. Deine Intention begrüße ich, kann sie sehr gut verstehen. Reiter untereinander lassen kein gutes Haar aneinander. Ich könnte es sogar verstehen, wenn wir alle als Turnierreiter gegeneinander starten würden, aber nein! Besonders die Freizeitreiter gehen so kritisch miteinander um. Mich erinnert das an die Zeit, als meine Tochter noch Kleinstkind war. Mütter sind ebensolchen Einmischungen und übertriebenen Anfeindungen ausgesetzt. Doch hier wird es besonders einsichtig, dass diese Einmischungen evtl. notwendig sind, wenn einem Kind Schaden zugefügt wird, wenn es z.B. geschlagen, mißbraucht oder nicht austeichend ernährt wird.
    Bei Pferden sehe ich das ähnlich. Und mit deinen Comics propagierst du, dass es in Ordnung sei, sein Pferd zu quälen. Denn dem Pferd den Kopf auf die Brudt zu ziehen ist Tierquälerei!
    Das Bildchen von Marie ist nicht so eindeutig. Mal kurz drauf sitzen, ist sicher nicht schlimm. Doch dauerhaft ein Pferd zu reiten, ohne die Bildung von Rückenmuskulatur zu fördern ist schädlich und verursacht dem Tier Schmerzen - möchtest du das gut heißen?
    Dein Ziel in allen Ehren, doch mit DIESEN Comics schießt du am Ziel vorbei!

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    1. Nein, liebe Gerlind. Ich propagiere keineswegs die Tierquälerei. Wie du das interpretierst, bleibt ganz dir überlassen. Ich weiß es dennoch besser - bin ich doch die Schafferin ;)

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  9. Deine Intention begrüße ich, kann sie sehr gut verstehen. Reiter untereinander lassen kein gutes Haar aneinander. Ich könnte es sogar verstehen, wenn wir alle als Turnierreiter gegeneinander starten würden, aber nein! Besonders die Freizeitreiter gehen so kritisch miteinander um. Mich erinnert das an die Zeit, als meine Tochter noch Kleinstkind war. Mütter sind ebensolchen Einmischungen und übertriebenen Anfeindungen ausgesetzt. Doch hier wird es besonders einsichtig, dass diese Einmischungen evtl. notwendig sind, wenn einem Kind Schaden zugefügt wird, wenn es z.B. geschlagen, mißbraucht oder nicht austeichend ernährt wird.
    Bei Pferden sehe ich das ähnlich. Und mit deinen Comics propagierst du, dass es in Ordnung sei, sein Pferd zu quälen. Denn dem Pferd den Kopf auf die Brudt zu ziehen ist Tierquälerei!
    Das Bildchen von Marie ist nicht so eindeutig. Mal kurz drauf sitzen, ist sicher nicht schlimm. Doch dauerhaft ein Pferd zu reiten, ohne die Bildung von Rückenmuskulatur zu fördern ist schädlich und verursacht dem Tier Schmerzen - möchtest du das gut heißen?
    Dein Ziel in allen Ehren, doch mit DIESEN Comics schießt du am Ziel vorbei!

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  10. Ich finde extrem witzig, dass dieser typische Reiter-Shitstorm, gegen den du ankämpfen möchtest, gerade so in den Beiträgen explodiert. :D
    Übrigens - Ulrike Thiel - ist es in einigen Fällen durchaus anatomisch bedingt, wenn ein Pferd zeitweise hinter der Senkrechten geht. Meine Stute ist komplett gecheckt- Zähne, Rücken, Sattel, Tierarzt. Sie kommt auch mal hinter die Senkrechte, obwohl wir daran arbeiten, dass das besser wird, passiert es immer mal. Sie hat einen kurzen Rücken, einen recht langen Hals, ein langes Nackenband und wenig Ganasche. Ihr fällt es leichter, sich hinter die Senkrechte zu verkriechen, als jede andere Halshaltung. Selbst wenn ich ohne Trense reite oder die Zügel einfach auf den Hals lege, passiert das ab und zu, wenn es für sie anstrengend wird. Es gibt eben Rollmöpse und Sternengucker und ein paar liegen irgendwo dazwischen. Das ist anatomisch bedingt und manchmal auch reingeritten. Hier steht nirgends, dass man keine Fehler machen darf, aber das Fehler normal sind. Es steht in dem Comic - manchmal kommt ein Pferd hinter die Senkrechte- wie oben beschrieben hat das NICHTS mit auf die Brust ziehen zu tun. Schon mehr als einmal habe ich einen Banden-Lästerer auf mein Pferd gesetzt und gesagt: "Gut- wenn du der Meinung bist, ich ziehe mein Pferd auf die Brust, dann mach' mal besser" und siehe da- auch dort kam sie hinter die Senkrechte. Und häufig wird sie bei anderen Reitern noch viel enger als bei mir. Eben WEIL ich schon hart dran arbeite, dass es weniger wird. Aber statt mal kleine Brötchen zu backen wird vorschnell geurteilt und nur das gesehen und verstanden, was man möchte. So wird aus "kommt mal hinter die Senkrechte" - "Pferd den Kopf auf die Brust ziehen." Aus "Fehler passieren, auch wenn man sich sehr bemüht sie zu vermeiden" wird "Es ist NICHT ok Fehler zu machen." Mich k.otzt es tierisch an, dass nur wieder das herausgelesen wird, was sich am besten zerreißen lässt.
    Mir tut es sehr leid Ingamie, dass deine guten Absichten so zerrissen werden.

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    1. Vielen Dank, Mary :) Deine Worte tun sehr gut unter all den anderen, die auf mich einprasseln.
      Ich denke, je mehr Erfahrung ein Reiter hat umso weniger muss er andere belehren :)

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  11. Dann ist jede Reitschule theoretisch auch pure tierquälerei, denn dort sitzen Menschen auf Pferden, die oft noch absolut keine Erfahrung haben...aber das ist ok oder was...jeder macht Fehler...Egal ob Anfänger oder Profi...man muss halt sehen, ob die Person sich belehren lässt und die Fehler ändern möchte oder ob es weiter gemacht wird...klar ist es nich ok, das die Pferde unsere Fehler ausbaden müssen, aber dann dürfte niemand mehr reiten, denn niemand ist komplett fehlerfrei!!!
    Es liegt immer daran, was man in einen Text rein interpretiert! Und in diesem Text wird wieder nur das gesehen, was gesehen werden will...und zwar das schlechte...!!!

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    1. Ich finde deine Gedanken sehr gut, Kim. Es ist, wie du sagst. Jeder Reiter der nicht in jedem Moment perfekt reitet, müsste ein Tierquäler sein oder müsste dafür beschuldigt werden, sich nicht zu interessieren.

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  12. Dann ist jede Reitschule theoretisch auch pure tierquälerei, denn dort sitzen Menschen auf Pferden, die oft noch absolut keine Erfahrung haben...aber das ist ok oder was...jeder macht Fehler...Egal ob Anfänger oder Profi...man muss halt sehen, ob die Person sich belehren lässt und die Fehler ändern möchte oder ob es weiter gemacht wird...klar ist es nich ok, das die Pferde unsere Fehler ausbaden müssen, aber dann dürfte niemand mehr reiten, denn niemand ist komplett fehlerfrei!!!
    Es liegt immer daran, was man in einen Text rein interpretiert! Und in diesem Text wird wieder nur das gesehen, was gesehen werden will...und zwar das schlechte...!!!

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  13. "Die Freiheit des Einzelnen endet dort, wo die Freiheit des Anderen beginnt"
    In diesem Fall die des Pferdes.
    Es kann nicht sein das man "um bei sich zu bleiben" jemand anderen schädigt.
    Dein Grundgedanke war nicht schlecht aber leider hast du ihn falsch umgesetzt.

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    1. Oh, ich finde gar nicht, dass ich ihn falsch umgesetzt habe. Ich finde sogar, dass ich es genau richtig gemacht habe :)

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  14. Ich glaube nicht, dass es darum geht, den Text schlecht zu machen. Es geht einfach um unterschiedliche Positionen. Wahrscheinlich wünschen sich alle oder die meisten mehr Toleranz und Harmonie. Das ist begrüßenswert. Aber dann sind die Zeichnungen und Texte unglücklich gewählt. Was wäre - wenn wir das weiterdenken, mit dem unpassenden Sattel, den zu kurz verschnallten Hilfszügeln? Auch ein "es ist ok., Saskia, wenn Dein Sattel nicht richtig passt, reite einfach so, wie DIR es gefällt"? Ich finde es schwierig, hier allein über die inhaltliche Ebene zu gehen. Höflicher und achtsamer Umgang sind doch auch bei sachlich gerechtfertigter Kritik möglich.

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    1. Ich habe aber nicht geschrieben, dass unpassende Ausrüstung ok ist und dass es in Ordnung ist, sich keinerlei Gedanken zu machen :)

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    2. Das hast Du nicht geschrieben, aber der Weg ist nicht weit. Wo genau ziehst Du die Grenze? Die Bilder suggerieren: alles ist persönlicher Stil, alles ist erlaubt.

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  15. Da hab ich nun lange überlegt etwas zu schreiben! Aber wieder mal dieser ganze shitstorm in facebook ist echt ekelhaft.
    Ja ich muss gestehen ich sah die bilder auch erst negativ. Und wieso?
    Na weil einem bild gleich 1000 negativ kommentaren glich.
    Ich muss gestehen ich dachte mir auch was für eine seltsame botschaft. Beeinflusst von schlechten stimmen.
    Ich kam nun auf deinen blog las deinen text dazu und deine kommentare und musste zu geben: mist, ich bin nicht besser wie die anderen.
    Wie kann man sich rausnehmen über etwas zu urteilen, obwohl man nicht das pferd kennt, nicht den reiter, nicht das alter, nicht die hintergründe, die trainingsmöglichkeiten, nicht die vorgeschichten von reiter und pferd.
    Da sah ich mir nun die bilder nochmal an und dachte mir: tja mein wallach war auch schon mal die ein oder andere sekunde hinter der senkrechte. Und ja ich liebe mein pferd und tue alles dass es ihm gut geht.
    Waren all unsere pferde nicht IRGENDWANN mal untrainiert und wir haben uns auf ihren rücken geschwungen ohne sattel ohne trense und auch ohne hintergedanken, dass man das eventuell als tierquälerei abstempelt?
    So und nun das absurdeste.... Hier geht es um einen comic.
    Pferd und reiter die nicht mal existieren.
    Wie tief sind wir menschen gesunken um wahllos herum zu urteilen über dinge, über die wir gar kein recht haben?
    Hier geht es einfach nur noch um selbst aufwertung anhand besserwisserischen kommentaren.
    Es ist wirklich schade, dass es besonders in der reiterwelt so zu geht.sachliche kritik ist immer gut. Aber 80% der kritiken sind nicht mehr sachlich, noch freundlich, noch wirklich durchdacht. Geschweige denn nachsichtig ider tolerant.

    MEINER meinung nach sind diese comic bilde REINE interpretationssache wenn man mal genauer überlegt, und leider interpretieren die meisten negatives.

    Wird ein pferd gequält sollte man einspringen. Aber auf den bildern sind KEINE gequälten pferde zu sehen. schaltet man mal den fernseher ein und schaut sich ne S dressur an sieht man mehr gequälte pferde als auf diesen bildern. ;)

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    1. Du kannst dir gar nicht ausmalen wie dankbar ich für deine Gedanken bin und dass du sie mit mir und anderen teilst :) Dein Mut und deine Ehrlichkeit sind fantastische Eigenschaften :)

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  16. Wahrscheinlich gut gemeint, aber leider nicht gut gemacht.

    Deine Botschaft kommt für mich nicht rüber, bzw. eher negativ. Bei der Dressurreiterin, da sehe ich noch die Intention. Es sind sicher viele bemüht, alles korrekt zu machen, aber man macht eben doch Fehler und kein Reiter wird perfekt geboren. Hier kann man immer hin noch heraus lesen, dass die fiktive Reiterin sich zumindest darum bemüht, ihr Pferd gesunderhaltend zu reiten.

    Bei der zweiten Reiterin lese ich leider NULL Interesse heraus und es steht sogar deutlich dabei:
    Gymnastizierung interessiert sie nicht. Und Unterhals und fehlende Rückenmuskulatur sind ihr nicht wichtig.

    Das bedeutet, ihr ist egal, ob das Pferd sie überhaupt tragen kann. Ihr ist egal, ob das Pferd gesund bleibt oder möglicherweise soger schon Schäden hat, die durch mangelnde Muskulatur und Tragfähigkeit entstehen.

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    1. Danke für dein ehrliches Feedback. Es ist super schade, dass meine Botschaft so falsch aufgenommen wird.
      Ich für mich (ganz persönlich) habe einige Mitreiter erlebt, die sich zwar nicht für die korrekte Gymnastizierung interessieren, dennoch regelmäßig Unterricht nehmen und sich fortbilden. Dennoch gehen sie am liebsten mit Halsring nach draußen. Was ich total in Ordnung finde. Ich habe aber auch noch niemanden persönlich erlebt, der sein Pferd und seine Bedürfnisse mit Füßen tritt. Vielleicht ließ mich das so naiv glauben, dass meine Aussagen gar nicht so falsch aufgefasst werden können :)

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  17. Ich denke man kann nicht der Reiterin unterwerfen, dass sie Rollkur betreibt nur weil ihr Pferd auf einem einzigen Foto hinter der senkrechten ist.
    Das kann man erst beurteilen wenn man eine ganze trainingseinheit eines Pferd-Reiter-paares sieht.

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    1. Ich denke ähnlich, Sandra. Ich würde sogar noch weiter gehen und sagen, dass man das erst beurteilen kann, wenn man das Pferd und den Reiter persönlich kennt und das Pferd evtl selber mal geritten ist. In fast allen Fällen lösen sich die Vorurteile in Luft auf, wenn man hinter die Fassade blickt :)

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  18. Gut gemeint, aber ganz gefährliche Geschichte. Wie Du vielleicht bereits festgestellt hat, überwiegt der Teil der Kritik, und das nicht von ungefähr. Du willst auf die Zickerei unter den Reitern aufmerksam machen, und treibst dabei die Illusion voran, dass das Tier eigentlich egal ist, hauptsache, man bleibt bei sich selber. Sorry, da fehlt mir jegliches Verständnis für. Das ist weder sozialkritisch noch tierfreundlich - diese Aktion hat für mich eher kindlichen Charakter, der im wahrsten Sinne auf dem Rücken der Tiere ausgetragen wird. Nadine

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    1. Wie schon in meinen vorangegangenen Aussagen zu lesen ist, bin ich nicht der Meinung, dass das Tier egal ist und dass ich fast jedem, der ein Pferd besitzt, zutraue, dass ihm sein Pferd nicht egal ist. Warum sollte man auch ein Pferd haben wenn es einen nicht interessiert?
      Ja, das mag naiv und auch kindlich sein. Damit hast du vermutlich Recht :)

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  19. Infamie - Du schreibst doch ganz klar: "Gymnastizierung interessiert sie nicht" und die gesundheitsschädigende Fehlbemuskelung (Unterhals und kaum vorhandene Rückenmuskulatur ) sind ihr "nicht so wichtig"!
    Das ist ignorant und rücksichtslos dem Partner Pferd gegenüber und es ist sehr bedauerlich und auch sehr bezeichnend, dass du das so gar nicht verstehen, geschweige denn einsehen möchtest!
    Das disqualifiziert dich leider als Reiterin auf ganzer Linie... :o(

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    1. Danke für dein ehrliches Feedback. Es ist super schade, dass meine Botschaft so falsch aufgenommen wird.
      Ich für mich (ganz persönlich) habe einige Mitreiter erlebt, die sich zwar nicht für die korrekte Gymnastizierung interessieren, dennoch regelmäßig Unterricht nehmen und sich fortbilden. Dennoch gehen sie am liebsten mit Halsring nach draußen. Was ich total in Ordnung finde. Ich habe aber auch noch niemanden persönlich erlebt, der sein Pferd und seine Bedürfnisse mit Füßen tritt. Vielleicht ließ mich das so naiv glauben, dass meine Aussagen gar nicht so falsch aufgefasst werden können :)

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  20. "Bleibe bei Dir. Höre auf Dein Bauchgefühl. Du musst nicht perfekt sein um glücklich zu sein." (aus deinem Text kopiert) lautet die Quintessenz deiner Botschaft.

    Dazu malst du zwei Pferde, die nach Auffassung wohl aller gängigen Reitlehren, von FN bis vfd, falsch geritten werden.

    Wohlgemerkt. Gemalte Bilder. Keine Momentaufnahmen. Sondern in langwieriger, sorgfältiger Arbeit *absichtlich* so gestaltete Comics. Kein Zufall.

    Wenn das jetzt nicht ein ganz fetter Troll ist, den man lieber nicht weiter füttern sollte, kann ich nur sagen : *facepalm*.

    In den ethischen Grundsätzen der reitlehre wird schon von der Gesunderhaltung und stetigen Weiter- und Ausbildung zum Wohle des Pferdes gesprochen.

    Deine Botschaft "es ist ok, sich NICHT für Gymnastizierung und Bemuskelung zu interessieren" entspricht deiner Auffassung von gesunderhaltendem Reiten. Diese ist fehlerhaft.

    Na, dein Ziel ist auf jeden Fall erreicht: dein Blog hat die Aufmerksamkeit erhalten, die du dir gewünscht hast.

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    1. Ja, stimmt. Die ganzen Hater und den Shitstorm haben mir in meinem Leben echt gefehlt. Zum Glück haben genug Menschen meinen Blog gepostet sodass ich die Arbeit nicht erledigen musste :D
      Wenn doch ein paar mehr Menschen meine Bullshit-Kurzgeschichten lesen würden :D Da gibt es immer nur so 40-80 Aufrufe ;)

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  21. "Bleibe bei Dir. Höre auf Dein Bauchgefühl. Du musst nicht perfekt sein um glücklich zu sein." (aus deinem Text kopiert) lautet die Quintessenz deiner Botschaft.

    Dazu malst du zwei Pferde, die nach Auffassung wohl aller gängigen Reitlehren, von FN bis vfd, falsch geritten werden.

    Wohlgemerkt. Gemalte Bilder. Keine Momentaufnahmen. Sondern in langwieriger, sorgfältiger Arbeit *absichtlich* so gestaltete Comics. Kein Zufall.

    Wenn das jetzt nicht ein ganz fetter Troll ist, den man lieber nicht weiter füttern sollte, kann ich nur sagen : *facepalm*.

    In den ethischen Grundsätzen der reitlehre wird schon von der Gesunderhaltung und stetigen Weiter- und Ausbildung zum Wohle des Pferdes gesprochen.

    Deine Botschaft "es ist ok, sich NICHT für Gymnastizierung und Bemuskelung zu interessieren" entspricht deiner Auffassung von gesunderhaltendem Reiten. Diese ist fehlerhaft.

    Na, dein Ziel ist auf jeden Fall erreicht: dein Blog hat die Aufmerksamkeit erhalten, die du dir gewünscht hast.

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  22. Dieser Kommentar wurde vom Autor entfernt.

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  23. Liebe Ingamie, ich habe mir Deinen ganzen Blog und Deine Antworten auf Kritik an Deinen Zeichnungen angesehen und finde darin sehr viel Widerspruch aber vor allem genau das, was Du vorgibst anprangern zu wollen. Nämlich Intoleranz, nicht bereit sein auch mal die Meinung oder Argumente von anderen zu prüfen oder zu durchdenken etc. Wenn Deine Zeichnungen von vielen als Freibrief für nicht pferdegerechtes Reiten aufgefasst werden, dann wird das wohl einen Grund haben. Und aus vielen Deiner Äußerungen spricht ebenso purer Hass und Negativität. Ich würde Dir - und das meine ich ernst - statt zu Bloggen und dir Deinen Frust öffentlich raus zu schreiben den Besuch bei einem Spezialisten empfehlen der diese Probleme, die Du eindeutig hast mit Dir zusammen lösen kann.

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  24. Ich verstehe glaube ich, die Nachricht die du vermitteln möchtest. Das das wichtigste im Umgang mit Pferden ist, das man selber und das Pferd (wahrscheinlich), glücklich sein sollte. Man sich nicht von anderen verrückt machen lassen soll und auch auf seinen Bauch hören soll. Leider gibt es aber nun viele Reiter die solche Bilder mit solchen zweideutigen Texten dafür her nehmen könnten ,um schlechtes Pferde-unfreundliches reiten, entschuldigen zu können. Und sich selber nun einreden, das es ja egal ist ob man gut oder schlecht reitet oder ob das Pferd gut Trainiert ist um einen Reiter schmerzfrei tragen zu können. Ich finde solche Comics sollten vermitteln, das noch kein Meister vom himmel gefallen ist aber das jeder es schaffen kann einer zu werden, wenn er denn wirklich will. Und das man seinen Weg gehen soll, auch wenn es manchmal schwierig ist und das Ziel so unerreichbar scheint. Das Ziel sollte ein fröhliches gesundes Pferd sein das seinen Reiter mühelos tragen kann und ein Reiter der leicht und sensibel mit seinem Pferd mit gehen kann. Dann werden sich sicher beide wohl fühlen.

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    1. Das finde ich einen sehr guten und berechtigten Gedanken, mitdem ich mich auch schon befasste und immer noch befasse. Ja, es kann natürlich sein, dass sich manche durch diese Comics aufgerufen fühlen, skrupellos zu sein und ihr eigenes Vergnügen an erste Stelle zu setzen.
      Ich denke aber auch, dass das mit jeder Aussage passieren kann, die man trifft. Und ich denke, wenn jemand im Kern skrupellos ist, ändert sich das auch nicht durch ein Bild oder ein geschriebenes Wort. Und wenn es jemand nicht ist, ändert es auch nichts daran.

      Letztendlich habe ich mich für diese Aussage entschieden aufgrund von Vorkommnissen in der virtuellen Reiterszene die mich wirklich schockierten. Dass jungen Mädchen der Tod an den Hals gewünscht wird, weil sie ein Pferd schubsen oder dass Menschen, die ein Pferd nicht ideal reiten, mit Kinderschändern verglichen werden. Erst heute musste ich ein Kommentar lesen, dass einem Reiter gewünscht wurde, dass man ihm den Hals umdrehe, weil auf dem Bild das Pferd den Kopf bis zur Brust hatte. Am durchhängenden Zügel.

      Letztendlich gibt es für das was ich ausdrücken möchte, sicherlich bessere Wege und Mittel, die beim Publikum besser verstanden werden und ankommen. Doch letztendlich prangere ich ja etwas an, was jetzt auf mich zurückfällt anhand wirklich übler Kommentare und Beleidigungen ohne zu überlegen, dass hier ein Mensch dahinter sitzt, der das geschrieben und gemalt hat. Ein Mensch mit Gefühlen und einem Leben und Schwächen :)

      Ich freue mich über deinen nachdenklichen, gut überlegten Kommentar :)

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    2. Hm also nur weil einige Reiter die Comics missverstehen könnten und/oder als Vorwand für schlechtes Reiten verwenden, ist das meiner Menung nach kein Grund sie nicht zu zeichnen. Sonst „dürften" wir ja bald nichts mehr schreiben/malen, denn irgend einen der es nicht kapiert gibt es immer...

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